Die besten Gaming PCs 2013 als Komplettsystem von Intel und AMD

Freunde schneller Komplettrechner haben es nie leichter gehabt, einen schnellen und gut ausgestatteten Gamer-PC zu erwerben als in diesem Jahr. Mit Ausnahme einiger eher auf niedrigste Preise ausgelegter Onlineshops und eBay-Verkäufer liefern die meisten Händler ausgereifte und sorgfältig zusammengebaute Computer zum Spielen aus. Die besten Komplettsysteme 2013 für Gamer stammen von Atelco, Grey Computer und dem Onlinehändler Alternate. Während Grey Computer (unter der Marke Turtle kein Unbekannter auf zahlreichen eSports-Veranstaltungen) und Acer klassische PC-Hersteller sind, bieten Atelco und Alternate neben PCs anderer Marken auch selbst zusammengestellte Komplettsysteme von Intel und AMD fürs Gaming unter eigenem Namen an. Atelco und Grey Computer bieten auf einige Rechner eigener Herstellung allerdings eine mit 5 Jahren sehr lange Garantiezeit, ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den meisten anderen Anbietern.

Ein Computer zum Spielen soll schnell sein. Sicherlich, alles andere wäre kontraproduktiv. Schnell veralten hingegen sollte der Rechner besser nicht, schließlich kauft man sich keinen Komplett-PC, um dann doch regelmäßig daran herumzuschrauben. In unserer Übersicht der besten Gamer PC Komplettsysteme 2013 berücksichtigen wir selbstverständlich auch diesen Punkt. Eine SSD ist sowieso Pflicht. Preislich orientieren sich gute PCs zum Spielen nicht zwingend im Luxusbereich – unnötig Geld für sinnlose Komponenten muss hier also niemand ausgeben. Im Gegenteil, einige der PCs sind bewusst (vergleichsweise…) preiswert gewählt. Der beste Zocker PC muss nicht immer der teuerste PC sein und die schnellsten Prozessoren besitzen, uns kommt es mehr auf eine sinnvolle Zusammenstellung an.

Die besten Gaming PCs 2013

Acer Predator G3-605

Acer Predator G3-605Auch bekannte Markenhersteller sind in der Lage, sinnvoll konfigurierte Gaming-PCs zusammenzustellen. Die alte Befürchtung, dabei würden nur billigste Komponenten zu einem überteuerten Gesamtsystem verschraubt, entbehrt mittlerweile jeder Grundlage. So erfreut sich die Predator-Baureihe des Herstellers Acer schon seit Jahren zurecht großer Beliebtheit. Das Modell Acer Predator G3-605 setzt dabei auf Intels aktuelle Haswell-Prozessorgeneration und spart dabei nicht an Leistung. Der Intel Core i7-4770 taktet seine vier Rechenkerne mit 3,4 Gigahertz und verfügt über Hyperthreading. Diese Funktion verdoppelt für das Betriebssystem die Menge der Recheneinheiten und lastet die Kerne besser aus – bei modernen Spielen sind so problemlos bis zu 20% mehr Performance machbar, in Zukunft dürfte es noch besser aussehen.

Mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher gehen dem Gamer auch in anspruchsvollen Spielen wie Battlefield 4 so schnell nicht die Speicherblöcke aus. Das vorinstallierte Windows 8 lädt dank einer 120 Gigabyte großen System-SSD extrem schnell, das Arbeitsgefühl mit dem Acer Predator G3-605 ist allgemein nur als „rasant“ zu beschreiben. Damit dennoch genug Platz für speicherhungrige Games bleibt, ist zusätzlich eine Festplatte mit 1000 Gigabyte installiert.

Die für Zocker wichtigste Komponente ist die Grafikkarte. Hier setzt Acer auf Nvidias Geforce GTX 670 mit 2 Gigabyte eigenem GDDR5-Speicher. So sind auch aktuelle Grafikkracher wie Metro: Last Light in hohen Details und FullHD-Auflösung flüssig spielbar. Selbst kommende Spielkonsolen wie die Playstation 4 oder die Xbox One müssen sich angesichts der geballten Leistung des Acer Predator G3-605 warm anziehen.

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Alternate Premium PC W8-64

Alternate Premium PC W8-64Soll der neue Gaming-PC weniger als 1000 Euro kosten aber dennoch über Leistungsreserven für kommende Spiele verfügen, lohnt sich der Blick auf die vom Onlinehändler Alternate zusammengestellten Systeme aus eigener Fertigung. Ein sehr gutes Verhältnis aus Preis und Leistung bietet beispielsweise der Alternate Premium PC W8-64 für 949 Euro.

So setzt Alternate auf einen schnellen Intel-Quadcore aus der preislich sehr interessanten i5-Reihe: Der Core i5-4570 taktet mit 3,2 Gigahertz, erbringt fast so viel Leistung wie die teureren i7-Modelle und hilft bei geringer Last zudem Strom zu sparen.

Dazu kommen 8 Gigabyte RAM, so dass auch an diesem Punkt kein Engpass zu befürchten ist. Das vorinstallierte Windows 8 in der 64-Bit-Version liegt auf der 120 Gigabyte großen System-SSD, auf der auch noch Platz für einige Anwendungen und Spiele ist. Dennoch gibt es zusätzlich 1 Terabyte Speicherplatz in Form einer herkömmlichen Festplatte.

Für die Grafik sorgt Nvidias Geforce GTX 760 aus der Kepler-Serie. Diese Grafikkarte ist aus der GTX 670 hervorgegangen und auch beinahe so schnell wie das teurere Vorgängermodell. Die Performance der mit 1 Gigabyte GDDR5 bestückten Karte kann sich auf jeden Fall sehen lassen: Auch grafisch beeindruckende Games erstrahlen in hohen Details mit Kantenglättung und hoher Auflösung.

Alternate beweist mit dem Alternate Premium PC W8-64, dass Gaming-Rechner nicht zwingend mehr als 1000 Euro kosten müssen – oder dass bei günstigeren Systemen massiv an Leistung gespart werden muss. Vor allem die Wahl einer SSD für das Betriebssystem sorgt für viel Freude im Alltag, auch wenn Spiele von den schnellen Flash-Laufwerken nur wenig profitieren.

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Ultraforce Never Settle AMD FX 6300 HD 7870

Ultraforce Never Settle AMD FX 6300 HD 7870Einen Gaming-PC mit flotten Komponenten, verlockenden Extras und einem niedrigen Preis bietet Ultraforce mit dem Ultraforce Never Settle AMD FX 6300 HD 7870 an. Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich ein sinnvoll zusammengesteller Rechner, der fast alle aktuellen Spiele in 1920x 1080 Bildpunkten Auflösung packt.

Ultraforce hat sich für die kontoschonende Hardwarelösung in Form einer AMD-Plattform entschieden. So arbeitet im Ultraforce Never Settle AMD FX 6300 HD 7870 der namensgebende AMD FX-6300 mit aktueller Piledriver-Architektur. Der Prozessor setzt auf gleich sechs Rechenkerne, die sich in drei sogenannten Modulen befinden. Dank Sechskern-Power rechnet die CPU in modernen Spielen wie Crysis 3 schneller als viele sogar teurere Quadcore-CPUs. In Zukunft wird sich dank der kommenden Konsolen Playstation 4 und Xbox One die FX-Architektur sogar noch mehr in den Vordergrund drängen: Auch in den Konsolen arbeitet AMD-Hardware, so dass viele kommende Spiele auf die Besonderheiten der AMD-CPUs optimiert werden dürften. Ein gutes dazu tut AMDs neue Grafikschnittstelle Mantle, die ebenfalls auf FX-Prozessoren optimiert wurde und erstmals beim Multiplayer-Kracher Battlefield 4 zum Einsatz kommen soll.

Der FX-6300 taktet seine sechs Rechenkerne mit 3,5 Gigahertz, per Turbofunktion legt der Prozessor aber oft einen Nachbrenner ein und arbeitet dann mit maximal 4,2 Gigahertz. 4 Gigabyte Arbeitsspeicher mit 1600 Megahertz Takt nehmen Daten auf, die Festplatte fasst 500 Gigabyte.

Spannend für Gamer ist allerdings primär die Grafikkarte. Hier kommt eine AMD Radeon HD 7870 zum Einsatz, der gleich 2 Gigabyte schneller GDDR5-RAM zur Seite stehen. Dank moderner DX-11-Unterstützung läuft mit dieser Karte jedes PC-Spiel in hoher Auflösung und mit hoher Detaildichte.

Und damit der neue Rechenknecht nicht mangels Software gelangweilt in der Ecke stehen muss, legt Ultraforce in Zusammenarbeit mit AMD gleich noch einige aktuelle Vollpreisspiele drauf. Die aktuellsten Abenteuer von Lara Croft erstrahlen in Tomb Raider in feinstem HD-Glanz und mitsamt butterweich animierter Haarpracht dank AMDs TressFX-Technologie. In Bioshock Infinite schwingt sich der Spieler auf in eine Stadt über den Wolken um dort dem hemmungslosen Waffeneinsatz frönen zu dürfen. Mehr als genug Spielspaß um den neuen PC adäquat ausprobieren zu können also.

Mit einem Preis von 749 Euro (allerdings ohne Betriebssystem) liegt der Ultraforce Never Settle AMD FX 6300 HD 7870 preislich im Schnäppchenbereich. Angesichts des gut 100 Euro teuren Spielebundles fällt das Preis-Leistungsverhältnis zudem noch etwas besser aus.

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XMX Gaming Computer Core i7-4770K

XMX Gamer PCDer auf Highend-Gaming spezialisierte Anbieter XFX schraubt mit dem ab 1.699 Euro erhältlichen Intel-System einen Luxusrechner mit Top-Ausstattung zusammen. Hier mangelt es dank übertaktetem Intel-Quadcore und Geforce GTX 780 weder an Performance noch an weiteren Extras bis hin zur Spiele-Vollversion um den neuen PC gleich ausprobieren zu können.

Intels Core i7-4770K entstammt der aktuellen Haswell-Generation und bietet eine gigantische Rechenleistung auf vier vollwertigen Rechenkernen. Zusätzlich sorgt Hyperthreading für die Möglichkeit, gleich acht Threads simultan bearbeiten zu können und damit für eine effektive Auslastung des Prozessors. Mit dem Stadardtakt von 3,5 Gigahertz wollte sich XFX jedoch nicht zufrieden geben. Mit tatkräftiger Unterstützung durch eine Kompakt-Wasserkühlung arbeitet die CPU mit beeindruckenden 4,6 Gigahertz. Garantiert und zugesichert!

Auch beim Speicher geht der Hersteller keine Kompromisse ein und verbaut 16 Gigabyte hochwertigen XMS-3-RAM von Corsair. Für viel Platz bei guter Performance sorgen eine 1000-GByte-Festplatte sowie eine 120 Gigabyte fassende SSD aus dem Hause Samsung. Fit für die Zukunft und den Heimkinoabend ist das System dank Blu-ray-Laufwerk mit DVD-Brennfunktion.

Doch all diese Leistung bringt dem Gamer nichts, wenn die Grafikkarte nicht mitspielt. Und das tut sie: Nvidias GTX 780 ist das zweitschnellste Single-GPU-Modell der Kalifornier und atemberaubend schnell. FullHD ist fast schon eine Beleidigung für die mit 3 Gigabyte GDDR5-RAM bestückte Grafikkarte – Surroundgaming, 3D und hohe Auflösungen packt der Grafikbeschleuniger problemlos.

Wie bei XFX gewohnt lässt sich der PC noch individuell konfigurieren. Mehr RAM, mehr Speicher oder um Geld zu sparen eine etwas kleinere CPU sind ebenso möglich, wie der Einbau von TV-Karten oder die Installation eines Betriebssystems. Auf jeden Fall dabei ist ein Downloadgutschein für das Spiel Batman Arkham Origins.

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Was kosten gute Gamer PCs von Intel und AMD?

Ein Blick auf die Preislisten gängiger Onlineshops wie Alternate offenbart eine recht große Preisspanne selbst bei auf den ersten Blick identischen PCs. Besonders beim Kaufen eines Mainboards reicht die Spanne von 30 EUR bis 700 Euro. Hier muss es fast nie die teure Luxusplatine sein, Systeme zwischen 80 EUR und 140 Euro reichen im Normalfall für die meisten Spiele aus. Nur wer sich seinen neuen Gamer PC primär für neue Übertaktungsrekorde zusammenstell, benötigt in vielen Fällen die Zusatzausstattung in Form von zusätzlichen Phasen für die Stromversorgung, Abnahmepunkte für Messinstrumente und generell selektierte Bauteile. Viele teure Intel-Boards sind zudem Server-Platinen, bieten also Zusatzfunktionen, die ein Gamer nicht benötigt. Gleiches gilt für Prozessoren und Grafikkarten. Intels Xeon-Prozessoren sind primär für Server geeignet. Die teuersten Modelle sind für den Standard-Gamer absolut übertrieben, weshalb es sich nicht lohnt diese zu kaufen. Einige der preiswerteren E3-Xeons gelten als Geheimtipp – sie passen auf normale Mainboards und kosten nicht viel mehr als vergleichbare Intel-CPUs der Core-i-Reihe, benötigen dabei aber dank Selektion bei Intel weniger Energie und lassen sich besser übertakten. Bei den Grafikkarten fallen immer wieder die teuren FireGL- und Quadro-Modelle auf. Bei diesen handelt es sich aber mitnichten um extra schnelle Gaming-Karten sondern um Systeme für professionelle Anwender. Bei den GPUs gibt es dann auch so gut wie nie Unterschiede, einzig der spezielle mitgelieferte Treiber schaltet bei diesen Karten Zusatzfunktionen wie spezielle Kantenglättungsmodi für CAD-Anwendungen hinzu. Der Preisunterschied zu den Consumer-Prozessoren liegt also an Service- und Treiber-Boni und nicht an gesteigerter Prozessor-Leistung. Gamer-Tipp: Finger weg.

 

Welches ist das richtige Netzteil für einen Gaming PC?

Eine der zu Unrecht am wenigsten beachteten Komponenten ist das Netzteil. Dabei muss ausgerechnet dieses bei einem Gamer PC Höchstleistungen erbringen. Viele Nutzer eines Komplett-PCs wundern sich über die hohe Lautstärke ihres Computers, obwohl CPU- und Grafikkarte gerade gar keine nennenswerte Arbeit vollrichten dröhnt der Rechner wie ein Haartrockner. Grund: Viele kleinere PC-Hersteller (aber auch zahlreiche der bekannten Hersteller bei preiswerten Rechnern) wissen um das Desinteresse der Käufer in Bezug auf das Netzteil. Es werden also preiswerte Energielieferanten verbaut – oft mit sehr zweifelhafter Haltbarkeit und sehr hoher Lautstärke. Bei einem individuell zusammengestellten Gaming PC sollte daher dem Netzteil etwas mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Dabei muss es abseits von SLI/Crossfire-Systemen mit zwei oder mehr Grafikchips und übertakteten CPUs nur selten eines der Highendmodelle mit mehr als 600 Watt sein. Im Gegenteil: Oft reichen 400 bis 550 Watt für einen dauerhaft stabilen Betrieb auch bei maximaler Last vollkommen aus. Einige Netzteilhersteller bieten auf ihren Webseiten entsprechende Stromrechner an um den Gesamtbedarf des Computers zu ermitteln. In vielen Fällen geben diese Webseiten aber etwas zu hohe Wattzahlen aus, da die Hersteller sehr großzügige Puffer einberechnen. Ein paar Grundwerte: Ein moderner Quadcore-Prozessor wie Intels Core i7-3770K mit 3,5 Gigahertz Taktfrequenz benötigt inklusive der integrierten Grafikeinheit HD 4000 maximal 77 Watt. Im Alltag sind es selbst unter maximaler Last selten mehr als 60 Watt. Grafikkarten schlucken mehr, eine AMD Radeon HD 7970 Gigahertz-Edition kommt auf bis zu 250 Watt, Nvidias Geforce GTX 680 verbraucht bis zu 190 Watt unter voller Last. Bei diesen Komponenten handelt es sich aber auch schon um die größten Verbraucher im System, so dass selbst derart bestückte Gamer PCs mit einem guten 400-Watt-Netzteil versehen werden können, mit etwas Puffer wäre ein Modell mit 500 bis 550 Watt sinnvoll. Netzteile für 20 bis 25 Euro und mit oft gigantischen Watt-Angaben leisten in der Regel weniger und versorgen weniger Komponenten mit Energie, als ein Markengerät mit einer geringeren Nennleistung. Für passable Modelle von beQuiet oder Enermax sind auch nicht viel mehr als 40-50 Euro zu veranschlagen. Wer Kabelmanagement und andere Vorteile genießen will, muss etwas drauflegen.

Sind alle High-End-PCs laut?

Headset-Gamer interessieren sich beim Kaufen ihres neuen Gamer PCs nicht unbedingt für die Lautstärke des Gamer PCs. Soll der gekaufte Rechner aber in einer gemeinsam genutzten Wohnung stehen, sollte die maximale Lautstärke nicht zu hoch sein. Dabei reden wir allerdings von Lastwerten, bei geringer Belastung – beim Surfen im Internet oder beim Schauen eines Videos beispielsweise – sollte der PC generell ruhig arbeiten, am besten sogar nicht hörbar. Das ist mit der richtigen Zusammenstellung von Lüftern, Netzteil und Grafikkarte zwar leicht zu realisieren, die Auswahl bei den Komponenten ist aber so groß, dass ein wenig Hilfe durchaus ratsam ist. Und eben diese Hilfe wollen wir in den Zusammenstellungen leisten. Wir wählen daher immer Komponenten, die keinen übertriebenen Lärmpegel erzeugen. Selten beachtet und trotzdem oft für ein störendes Nebengeräusch verantwortlich: die Festplatte. Als Systemlaufwerk raten wir aber nicht nur aus Lautstärkegründen zu einer SSD, auch die Leistung des Rechners, abseits von allen FPS, steigt massiv. Bei der Gehäusewahl sollte aber schon auf eine gute Entkopplung der Festplatte geachtet werden.

So baust Du Deinen neuen Rechner zum Spielen zusammen

Sind die Einzelteile gekauft und wohlbehalten eingetroffen geht es an den Zusammenbau des Gamer PCs. Hier ist Übersicht wichtig, die Komponenten sollten aus ihren Verpackungen befreit werden, Einzelteile wie Schrauben in der Nähe platziert und ein ausreichend großer und ebener Ort für den Bau gesucht werden. Auf das Mainboard sollte zuerst der Prozessor und der Prozessorkühler gebaut werden. Auch der Arbeitsspeicher wird vor dem Einbau in das Gehäuse eingesteckt. Beim Einbau des Mainboards dürfen auf keinen Fall die dem Mainboard beiliegenden Abstandshalter vergessen werden, ansonsten droht ein Kurzschluss, wenn die Platine mit dem nackten Gehäusemetall in Berührung kommt. Ebenfalls nicht unwichtig ist die Wärmeleitpaste beim Einbau der CPU: Ein kleiner Klecks der Paste mittig auf die CPU reicht aus, zu große Mengen verschlechtern oft sogar die Wärmeleiteigenschaften. Beim Einbau der Grafikkarte dürfen die Stromanschlüsse nicht vergessen werden, ohne zusätzliche Netzteilenergie arbeiten Gamer-Karten im Normalfall nicht. Um die Belüftung im Tower zu verbessern, rät es sich zudem, nach Einbau aller Einzelteile die Kabel im Inneren mit Kabelbindern zu bändigen. Am besten bestellst Du direkt beim Kaufen ein paar Kabelbinder zusätzlich mit. Es sollten auch keine Kabelenden in Lüftern hängen, da sich so nicht nur die Geräuschkulisse unangenehm steigert und die Lüftung verschlechtert wird sondern auch der Lüfter Schaden nehmen kann. Kaum zu glauben.

An sich ist der Zusammenbau eines Gamer PCs nicht schwer. Wer die Arbeit dennoch nicht auf sich nehmen möchte, kann sich bei vielen Versandhändlern seinen Wunsch-PC auch zusammenbauen lassen. Sollte der Lieblings-Onlineshop einen solchen Service nicht bieten, übernehmen die Arbeit oft auch kleinere PC-Geschäfte im Wohnort für eine bezahlbare Summe. Nicht wundern, wenn die Mitarbeiter ein wenig knurren, so ein Händler würde natürlich auch die Einzelteile gerne selbst verkaufen um den eigenen Gewinn zu steigern. Aber egal wie der PC zum Leben erweckt wird, der individuell beste Gamer PC 2013 ist nicht weit entfernt.

Wie kann ich einen PC zum Spielen selbst zusammenstellen?

Maximale Kontrolle, maximale FPS – mit diesem Motto lässt sich mit erstaunlich wenig Aufwand ein eigener Gamer PC selbst zusammenstellen. Und bei einem selbstgebauten Rechner stimmt tatsächlich jedes Element, es müssen keine Kompromisse wie bei vielen Komplettrechnern eingegangen werden. Ein paar Klippen gilt es bei der Wahl der Bauteile und beim Zusammenstellen zu umschiffen – dabei soll diese Webseite helfen. Stressfreier und mit besseren Garantieleistungen bekommst Du Deinen Computer als Komplettsystem bei spezialisierten Anbietern.

Die Wahl der richtigen Komponenten für einen Gaming PC ist nicht unerheblich für den späteren Spaß mit dem Zocker-Rechner. Wer gerade großzügig geerbt oder im Lotto gewonnen hat, kann selbstverständlich einfach die teuersten Komponenten im jeweiligen Onlineshop zusammenklicken und sich den Rechner anschließend vergolden lassen. Da die finanzielle Situation der meisten Personen aber wohl deutlich weniger flexibel ist, ist es ratsam, beim Zusammenstellen auf einige Punkte zu achten und sich einige Fragen zu stellen.

Die wichtigste Frage ist zuerst einmal die nach dem Einsatzbereich. Auch wenn PC-Spiele ein wichtiges Hobby sind, lässt sich so ein PC ja dann doch sehr vielseitig einsetzen. Und je nachdem, ob auf dem Rechner auch Videos geschnitten werden sollen oder ob der PC primär als Office-PC oder als Wohnzimmerrechner dienen soll, ist es ratsam, andere Komponenten einzusetzen. Wie bereits angedeutet: Auch der Nutzungsort ist wichtig, einen Rechner mit der Lautstärke einer Flugzeugturbine mag niemand im Wohnzimmer stehen haben und selbst in anderen Räumen protestieren potentielle Lebenspartner oft lautstark – etwas anderes bleibt ihnen auch nicht übrig, bei den Geräuschkulissen vieler Grafikkarten dringt leiser Protest meist gar nicht erst zum Gamer durch. Wer dennoch sehr viel Wert auf eine geringe Lautstärke legt, der könnte anstatt eines Gaming PCs auch auf ein Gamer Notebook setzen.

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