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Bester Gaming PC der Welt

Der ultimative Traum-PC

Leistung kann man nie genug haben! Geld allerdings auch nicht. Wer eines gegen das andere tauschen möchte, kann sich für viel Geld den ultimativen Gaming PC kaufen. An „sparen“ haben wir dabei nicht gedacht, eher an Überfluss, Power, maximale FPS, rauschende Lüfter und hübsche Mädchen (oder halt auch heiße Typen – unsere Redakteurin bekundete Desinteresse an hübschen Mädchen…). Moment! Lüfter werden bei unserem PC ausgelagert, in einen Kühlturm außerhalb des Gehäuses. So lässt sich die Wasserkühlung notfalls als stylischer Ventilator verkaufen – nur für den Fall der Fälle.

Bei der Zusammenstellung haben wir Wert darauf gelegt, dass das Zocker-Schätzchen den Titel „Bester Gaming PC der Welt“ auch wirklich tragen darf. Eine gewisse Zukunftssicherheit ist gegeben, angesichts von 16 Rechenkernen (32 mit Hyperthreading), 64 Gigabyte RAM und zwei GTX 680 mit jeweils 4 Gigabyte eigenen Speichers. Nun gut, zugegeben, die meisten Rechenkerne werden sich beim Zocken einfach nur langweilen – aber vielleicht müssen ja während der Partie Battlefield 3 noch ein HD-Video gerendert, vier PCs in virtuellen Maschinen gehostet, ein Webserver betrieben und die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest ausgeknobelt werden. Übrigens: 42.

PoV TGT Geforce GTX-680

PoV TGT Geforce GTX-680

Highend-Board und viel RAM

Bester Gaming PC der Welt wird man nicht einfach so, den Titel muss man sich verdienen. Unser Rechner gibt sich alle Mühe und setzt schon beim Mainboard auf eine ordentliche Platine. Das EVGA Classified SR-X (Preis: 699 Euro) kommt dabei mit zwei LGA2011 Prozessorsockeln für Intels Xeon-Prozessoren auf Basis der Sandy-Bridge-Architektur daher. Insgesamt lassen sich 96 Gigabyte RAM verbauen, wir haben ein wenig gespart und uns für ein Kit mit 64 Gigabyte DDR3-1600 mit niedrigen Latenzen (Corsair, 484 Euro) entschieden. Man muss es ja nicht übertreiben, nicht wahr?

EVGA Classified SR-X

EVGA Classified SR-X

Die beiden CPU-Sockel des Boards sind mit Intels Xeon-Prozessoren bestückt. Gleich zwei der einzeln gut 3900 Euro teuren CPUs mit der Bezeichnung E5-4650 arbeiten hier zusammen und bringen jeweils 8 vollwertige Rechenkerne und dank Hyperthreading sogar pro CPU 16 Kerne mit ins Spiel. Die Sandy-Bridge-EP-CPUs takten mit 2700 Megahertz zwar geringer als Consumer-CPUs, dafür macht der Blick in die Prozessorübersicht auf einmal richtig Spaß!

Viel Grafikleistung mit 8 GB VRAM

Da das Board mit ausreichend PCIe16-Steckplätzen ausgestattet ist, verbauen wir zwei vollwertige Geforce GTX 680 von Point of View – jede der monströsen Grafikkarten bringt 4 Gigabyte schnellen GDDR5-Speicher mit sich. Zwar kostet jede Karte für sich 779 Euro, das Duo leistet aufgrund des großen Speichers aber vor allem beim Einsatz aufwändiger Texturmods mehr als eine GTX 690 mit insgesamt 4 Gigabyte Speicher, von denen nur 2 Gigabyte pro GPU zur Verfügung stehen. Die P.o.V.-Karten sind zudem mit höheren Taktraten und einer Wasserkühlungs-Kühlplatte ausgestattet.

So lassen sich sowohl CPUs als auch GPUs mit der gigantischen externen Wasserkühlung auf Temperatur halten. Die Aquacomputer aquaduct 720 XT mark IV ceramic (594 Euro) ist fast einen Meter hoch, wiegt 12,5 Kilogramm und führt bis zu 1400 Watt in Wärme umgewandelter elektrischer Energie ab. Gesteuert wird die Wasserkühlung mittels eines Standalone-Steuergerätes mit eigenem Display und einer USB-Schnittstelle für den PC. Strom bekommt das Kühlsystem per Adapter vom PC-Netzwerk, ist mit 20 Watt maximaler Leistung für Pumpe, Lüfter und Elektronik aber sehr sparsam.

Aquacomputer Aquaduct 720 XT

Aquacomputer Aquaduct 720 XT

Potenter Stromlieferant, luxuriöse Laufwerke

Das Netzteil darf bei den verbauten Komponenten dann auch gerne etwas größer ausfallen, wir haben uns mit etwas Reserve für potentielle Aufrüst-Aktionen für ein Enermax MaxRevo (299 Euro) entschieden. Das 80+ Gold zertifizierte Gerät liefert bis zu 1500 Watt und bietet ausreichend Anschlusskabel für alle verbauten Komponenten. Als Gehäuse kommt ein schlichter BigTower aus dem Hause LianLi mit dem Namen PC-V2120X in schwarz zum Einsatz (439 Euro) – der Tower bietet genug Platz für alle Komponenten und ist bereits mit Lüftern zum Kühlen des Mainboards ausgestattet.

Enermax Maxrevo 1500

Enermax Maxrevo 1500

Daten speichern wir freiwillig nicht mehr auf Festplatten, die veralteten Magnetspeicher sind langsam, laut und doof. Und viel zu günstig für unser Projekt. Wie jetzt, SSDs bieten nicht genug Speicherplatz, so eine 2 Terabyte große Festplatte muss es für all die tollen und großen Spiele schon sein? Kein Problem, nehmen wir halt eine 2 TB fassende SSD. Passt.

Zum Einsatz kommt ein PCIe-Modell von Super Talent. Das RAIDDrive II kommt in einen PCIe8x-Steckplatz (ok, unser Board bietet nur x16, passt aber auch) und fasst insgesamt 2 Terabyte an Daten, verteilt auf vier Sandforce-Controller im RAID für maximalen Datendurchsatz. So schnell wie diese SSD Daten transportiert, waren vor einigen Jahren nicht einmal Arbeitsspeichermodule. Das Laufwerk schaut nicht nur beeindruckend aus, es ist mit 5399 Euro auch der teuerste Einzelposten auf unserer Rechnung.

Da es sich von PCIe-SSDs eher schwer bootet und wir dem künftigen Traum-PC-Nutzer keine unnötigen Mühen zumuten wollen, kommt für das Betriebssystem noch eine Samsung 830 SATA-SSD mit 512 Gigabyte Kapazität zum Einsatz. Diese verarbeitet dann zwar keine 2 Gigabyte pro Sekunde mehr sondern „nur“ noch etwa 500 Megabyte pro Sekunde – das sollte aber wohl für das gelegentlich Booten des Betriebssystems ausreichen. Und noch ein Laufwerk hat sich in den PC geschummelt – Plextors PX-B950SA, ein Blu-ray-Brenner der aktuellen Generation. Nur für den Fall, dass ab und an diese veralteten Silberscheiben eingelesen werden müssen.

Sound der Extraklasse

Für den guten Ton sorgt übrigens nicht der Soundchip auf dem Mainboard sondern Creatives Sound Blaster Recon3D Fatal1ty Champion. Diese bietet hervorragende Audioeigenschaften für alle Spiele und zudem eine überzeugende Surround-Simulation für Stereo-Headsets. Als Betriebssystem kommt dann Windows 7 Ultimate zum Einsatz. Mit dem Einsatz der Home Premium Geld zu sparen wäre bei einem 18.000-Euro-PC nicht nur etwas dämlich sondern auch noch taktisch unklug – Windows 7 Home Premium unterstützt nur maximal einen Prozessorsockel und auch nur 16 Gigabyte RAM.

… Und das Ganze auch in mobil

Unser bester Gaming PC 2012 glänzt nicht nur durch abartig viel total sinnloser Leistung und einen mehr als nur überzogenen Preis. Für nur 2000 Euro Aufpreis gibt es zudem eine Mobil-Option! Diese besteht aus einem Schenker-Gamingnotebook mit Intels Core i7-Quadcore und Nvidias GTX680M und 16 Gigabyte RAM (etwa 2200 Euro) – oder hat jetzt tatsächlich jemand gedacht, dass es Menschen gibt, die diesen PC freiwillig in der Gegend herumschleppen?

Komponenten

MainboardEVGA Classified SR-X 699 EuroAlternate
ProzessorIntel Xeon E5-4650 2x 3829 EuroAlternate
ArbeitsspeicherCorsair Octo-Kit 64 GB DDR3-1600 484 EuroAlternate
GrafikkartePoV TGT Geforce GTX 680 Beast Watercooled 2x 779 EuroAlternate
GehäuseLian Li PC-V2120X black 439 EuroAlternate
NetzteilEnermax MaxRevo 1500 Watt299 EuroAlternate
LaufwerkPlextor PX-B950SA 142,90 EuroAlternate
SSD RAIDSuper Talent RAIDDrive II PCIe SSD 2 TB 5399 EuroAlternate
SSDSamsung 830 2,5“ 512 MB SSD 569 EuroAlternate
SoundkarteCreative Sound Blaster Recon3D Fatal1ty Champion 146,90 EuroAlternate
Gesamtpreis17.394,80 Euro

Ein Kommentar

  1. Der Rechner ist ja ganz nett, aber ich kann mir nicht vorstellen, das 2 XEON Serverprozessoren fürs Gamen gedacht sind :p

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